DSGVO-konforme Website erstellen: Impressum, Datenschutz und Cookies richtig umsetzen. Was du als Selbstständiger beachten musst. Jetzt Checkliste lesen!
Viele Selbstständige und Kleinunternehmer denken: "Die DSGVO ist doch für große Unternehmen." Das ist ein gefährlicher Irrtum. Die Datenschutz-Grundverordnung gilt für jeden, der personenbezogene Daten verarbeitet – und das tust du spätestens dann, wenn jemand dein Kontaktformular ausfüllt oder du nachschauen willst, wie viele Besucher deine Seite hat.
Die gute Nachricht: Eine DSGVO-konforme Website ist keine Wissenschaft. Mit ein paar konkreten Schritten bist du auf der sicheren Seite. Dieser Artikel zeigt dir, worauf es ankommt – und wie KI Website erstellen mit wepp.ai viele technische Anforderungen bereits von Haus aus erfüllt.
Sechs Punkte, die jede Website erfüllen muss. Wenn alle davon grün sind, bist du für die häufigsten Datenschutzprobleme gewappnet:
Pflicht für alle geschäftlichen Websites. Name, Adresse, Kontakt, ggf. Handelsregister und USt-ID müssen vollständig angegeben sein.
Erklärt, welche Daten du sammelst, warum und wie lange. Ohne Datenschutzerklärung drohen Abmahnungen – besonders wenn du Analytics oder Kontaktformulare nutzt.
Sobald du Tracking-Cookies (z. B. Google Analytics) einsetzt, brauchst du eine Einwilligung. Essenzielle Cookies (Session, Login) brauchen keine.
HTTPS ist Pflicht. Nicht nur aus Datenschutzgründen – Google wertet unverschlüsselte Seiten auch im Ranking ab.
Daten dürfen nur dann in Drittstaaten übertragen werden, wenn ein angemessenes Datenschutzniveau besteht. Server in der EU sind am einfachsten.
Nutzer können verlangen, dass du ihre Daten löschst. Du brauchst eine E-Mail-Adresse oder ein Formular, über das sie das anfragen können.
Das Impressum ist die häufigste Abmahnfalle. Es muss auf jeder geschäftlichen Website vorhanden sein – auch auf einer einfachen Visitenkarten-Website oder einem Online-Shop. Selbst wenn du nur Freelancer bist oder nebenberuflich arbeitest.
Folgende Angaben müssen rein:
Wichtig: Das Impressum muss leicht erreichbar sein – üblicherweise über einen Link im Footer. Versteckte oder schwer auffindbare Impressen zählen nicht.
Eine Datenschutzerklärung erklärt deinen Besuchern, welche Daten du sammelst, warum und wie lange. Klingt aufwendig – ist es aber nicht, wenn du weißt, welche Tools du nutzt.
Die Erklärung muss Folgendes abdecken: Kontaktformulare (welche Daten werden gespeichert?), Web-Analytics (was trackst du?), Newsletter (wie meldest du dich an, wie wieder ab?), externe Dienste wie Google Maps oder YouTube (übertragen Daten in die USA?).
Wenn du wepp.ai nutzt und kein externes Analytics einbindest, ist deine Datenschutzerklärung vergleichsweise kurz. Für besonders regulierte Branchen – etwa Website für Arztpraxis – gelten zusätzliche Anforderungen.
Der Cookie-Banner ist das nervigste Element des modernen Internets – und trotzdem nötig, sobald du nicht-essentielle Cookies setzt. Die Faustregel:
Wenn du nur wepp.ai nutzt und kein externes Tracking einbindest, kannst du auf einen Cookie-Banner oft verzichten. Sobald du Google Analytics oder ähnliche Tools hinzufügst, brauchst du einen – und er muss echte Auswahl bieten: Ablehnen muss genauso einfach sein wie Akzeptieren.
HTTPS ist heute keine Option mehr, sondern Pflicht. Unverschlüsselte HTTP-Verbindungen übertragen Daten im Klartext – das ist nicht nur ein Datenschutzproblem, sondern auch ein SEO-Problem: Google bevorzugt verschlüsselte Seiten im Ranking.
wepp.ai aktiviert SSL automatisch für jede Website. Du musst kein Zertifikat kaufen, konfigurieren oder erneuern. Hosting auf EU-Servern bedeutet: Daten bleiben in der EU, und der Aufwand für die DSGVO-Compliance ist deutlich geringer als bei Anbietern mit Servern in den USA.
Im wepp.ai Editor kannst du Impressum-Seiten direkt anlegen. Trage alle Pflichtangaben ein – Name, Anschrift, Kontakt. Fertig.
wepp.ai generiert dir eine Vorlage. Passe sie an deinen konkreten Fall an: Welche Tools nutzt du? Welche Daten erhebst du?
wepp.ai hostet alle Websites auf EU-Servern – DSGVO-konform, mit SSL inklusive. Du musst dich darum nicht kümmern.
Für die meisten Selbstständigen und KMU reicht die Standard-Checkliste. Es gibt aber Branchen, für die besondere Regeln gelten:
Im Zweifel lohnt sich eine kurze Beratung durch einen auf Datenschutzrecht spezialisierten Anwalt. Die Kosten sind überschaubar – deutlich überschaubarer als eine Abmahnung.
Eine DSGVO-konforme Website ist kein Hexenwerk. Impressum, Datenschutzerklärung, SSL und ein Cookie-Banner (falls nötig) – das sind die vier Grundpfeiler. Mit wepp.ai hast du SSL und EU-Hosting automatisch. Impressum und Datenschutzerklärung sind eine Frage von 30 Minuten, wenn du weißt, welche Tools du nutzt.
Starte heute mit deiner Website. Die Datenschutzanforderungen sind machbar – und du brauchst keine Agentur oder Rechtsabteilung dafür.
Einen allgemeinen Überblick, wie du deine erste Website aufbaust, findest du im Artikel KI Website erstellen. Wenn du weiterführende Informationen zu rechtlichen Anforderungen brauchst, schau in unsere Datenschutzseite.
Ja. Die DSGVO gilt für alle, die personenbezogene Daten verarbeiten – und das tust du spätestens dann, wenn jemand dein Kontaktformular nutzt oder du Website-Statistiken abrufst. Als Selbstständiger oder Kleinunternehmer bist du genauso verpflichtet wie ein Konzern.
Im schlimmsten Fall drohen Abmahnungen von Mitbewerbern oder Abmahnvereinen, Bußgelder der Datenschutzbehörde (bis zu 20 Mio. € oder 4 % des Jahresumsatzes) und Reputationsschäden. In der Praxis treffen kleinere Betriebe meistens Abmahnungen wegen fehlenden Impressums oder falschen Cookie-Bannern.
Als Ausgangsbasis ja – aber du musst sie an deinen konkreten Fall anpassen. Eine generische Vorlage, die Google Analytics erwähnt, du aber kein Analytics nutzt, ist schlimmer als keine. Passe die Erklärung immer an die Tools und Dienste an, die du tatsächlich einsetzt.
Nur wenn du nicht-essentielle Cookies setzt, z. B. für Tracking oder Marketing. Essentielle Cookies (Session-Verwaltung, Login-Status) brauchen keine Einwilligung. Wenn du nur wepp.ai nutzt und kein externes Analytics einbindest, kannst du auf einen Cookie-Banner oft verzichten.
Ja. wepp.ai hostet alle Websites auf Servern in der EU, nutzt SSL-Verschlüsselung und verarbeitet Daten gemäß DSGVO. Du bekommst automatisch HTTPS und brauchst dir um Hosting-Compliance keine Gedanken zu machen.
Ja. Gesundheitsdaten sind besonders schützenswert (Art. 9 DSGVO). Wenn du Formulare nutzt, bei denen Patienten Symptome oder Diagnosen eingeben können, brauchst du eine explizite Einwilligung und ggf. einen Auftragsverarbeitungsvertrag mit deinem Hoster. Im Zweifel: Datenschutzbeauftragten konsultieren.
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